Schatzkarten von Athyria

Aus Athyria Wiki
Spielwelt(en):Athyria
Urheber:innen:Anja Schröder, Patrick Hansmann, Ronja Stobrawe, Tim Pilotto
Mitwirkende:weitere Autor:innen
Jahr:2023

Wertvolle textuell beschriebene Karten als Handelsgut, mit welchen es ohne jahrzehntelange Suche möglich ist, Schätze, Ressourcen oder wertvolle Orte zu finden.

Die Schatzkarten

Athyria ist schon seit vielen Generationen von verschiedenen Völkern bewohnt und auch teilweise erforscht. Jedoch haben die wenigsten Entdecker:innen die Möglichkeit gehabt, die zahllosen Schätze und Ressourcen auch zu bergen oder zu fördern. Daher haben viele von Ihnen Karten und Beschreibungen von ihren Entdeckungen gemacht.

Diese Karten wurden oft gehandelt, verkauft oder als Handelsware weitergereicht.

Es gibt auch andere Texte oder Berichte mit denen es möglich ist Schätze oder Ressourcen zu finden, wie Reisetagebücher, Briefe oder Berichte über solche Funde.

OT Funktion

Die Schatzkarten von Athyria sollen Werte, besondere Orte und Schätze darstellen und entsprechenden Werte im Spiel handel- und nutzbar machen. Sie stellen eine einfach anzufertigende physische und anfassbare Belohnung, Ressource oder Handelsware dar, mit und um welche Spiel erzeugt werden kann. Man kann auch 20kg Kies waschen und dann gold lackieren - wie ebenfalls auf dem Reichstag des Phönixreich 2024 geschehen - aber genau wie die Handelsbriefe im Phönixreich sollen die Schatzkarten eine einfachere und unkompliziertere Alternative darstellen: anhand grober Beschreibungen eines Ortes und der dort zu findenden Ressource können Spielende mithilfe von Karten herausfinden, wo diese wohl zu finden sind.

Wichtig ist, dass vorerst keine gefälschten oder inkorrekten Schatzkarten ins Spiel gelangen, weil sonst das Spiel um diese Karten egal wird. Erstmals wurden diese Karten auf dem Reichstag des Phönixreich 2024 verwendet.

Die Argumentation "Aber ich kenne ja den Text, vom kurzen drüberlesen!" oder "Wenn es jemanden finden konnte, kann ich das ja auch finden" ist natürlich möglich, jedoch kann man auch jahrelang auf der falschen Seite eines Flusses suchen, oder erstmal an zehn falschen Orten graben, wo die Silberader bereits nach wenigen Schritten erschöpft ist. Hier hoffen wir etwas auf die Rücksicht der Spieler:innen und das Bespielen des Konzeptes.

Darstellung

Die Karten werden aktuell aus kurze Texte oder eine grobe Karte dargestellt mit der es möglich ist die Orte auf den bisherigen Karten zu finden. Auf dem Reichstag wurden Reisetagebücher und Berichte über Minenarbeiten genutzt.

Als Beispiel einer der Texte vom Reichstag des Phönixreich 2024, in welchem Hinweise auf Bodenschätze in Form von Schwefel und Salpeter gegeben wurden:

Geschätzte Minenarbeiter,

Im Schatten der majestätischen Zinnberge, wo der Himmel das Erz in den Schoß der Erde gießt, hinterlasse ich diese Anweisungen für jene, die in den Fußstapfen derer treten, die vor uns den Reichtum der Erde suchten.

1. Die sichere Straße entlang des Waldes nutzen: Der sicherste Pfad zu den Abbauorten liegt entlang der Straße, die sich durch den dichten Wald windet. Achtet darauf, diesen Weg zu nehmen, auch wenn er scheinbar umständlich erscheinen mag. Folgt dem Fluss nach Südwesten solange ihr euch noch in der Waldenaue befindet und wendet euch dann westlich in den Wald. Die Pfade über das Wasser und die steile Ebene mögen kürzer erscheinen, aber ihre Tücken bergen Gefahren, die unser harter Boden nicht leicht verzeiht.

2. Schutzkleidung tragen: Bevor ihr die Tiefen der Zinnberge betretet, vergewissert euch, dass ihr die vorgeschriebene Schutzkleidung tragt. Schwefel und Salpeter mögen unser täglich Brot sein, aber ihre Unbarmherzigkeit gegenüber der menschlichen Haut ist nicht zu unterschätzen.

3. Werkzeuge prüfen: Eure Werkzeuge sind euer Lebenselixier unter Tage. Überprüft sie gewissenhaft, bevor ihr euch in die dunklen Hallen wagt. Die Wärme des Schwefels und die Schärfe der Erze können unachtsame Hände schnell bestrafen.

4. Vorsicht vor Gasen: Die Tiefen der Erde können arglistige Gase beherbergen. Tragt stets genässtes und geweihtes Tuch vor Mund und Nase, und wenn ihr auch nur den Hauch eines verdächtigen Geruchs bemerkt, meldet es sofort.

5. Erntemuster beibehalten: Folgt den vorgegebenen Erntemustern. Eine planlose Ausdehnung der Tunnel kann zu gefährlichen Einstürzen führen. Behaltet eure Karten im Auge und kommuniziert ständig über die Seile, um eure Sicherheit zu gewährleisten.

6. Wasserquellen schützen: Das Leben entspringt dem Wasser, und unsere Quellen sind kostbar. Seid wachsam, dass eure Abbauaktivitäten unsere Lebensadern nicht vergiften. Wir ernten den Reichtum der Erde, aber wir sind auch ihre Hüter. Nur im Süden mag ein Fluss an den Zinnbergen entlang führen, doch Regen und Stein tragen Verschmutzungen tief in die Welt hinein!

7. Den Weg zur Straße nicht verlieren: Verlasst niemals den markierten Pfad zurück zur Straße. Der Wald, so tiefgrün und einladend er auch sein mag, birgt Unbekanntes, das selbst die erfahrensten Bergleute nicht bezwingen können.

Seid gewarnt, dass die Reichtümer unter den Zinnbergen sowohl Segen als auch Fluch sein können. Geht achtsam vor, achtet auf eure Kameraden und kehrt nach jedem Abbau sicher zurück. Möge das Glück der Erde stets mit euch sein.