ITT Brief zur Nutzung einer Bindung an den Vulkan

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Im folgenden Brief findet sich die leid-geprüfte Schwester oder Bruder im Geiste, umgeben von missgünstigen Laien. Wie viel Wahrheit findet man doch selbst über die Grenzen der Zeit hinweg! Da wir den Brief allerdings in Kalderah fanden müssen wir davon ausgehen, dass die liebe Freundin nie erreicht wurde. (VT)

Meine liebe Freundin,

ich schreibe dir voller Unwillen über die Fortschritte die wir erzielen konnten. Das geschaffene Siegel ist wahrhaftig sehr gut gearbeitet und inzwischen sind wir sicher, dass es auch halten wird. Der Magistrat ließ es uns mal um mal prüfen.

Ich schickte dir zuletzt meine Aufzeichnungen dazu, wie diese einzigartige Kraft in unserer Arbeit zukünftig zum Wohl der Menschen genutzt werden könnte und ich habe diese Pläne auch mit einigen anderen diskutiert, die mir zustimmen und mir halfen noch einige Verbesserungen in den Artefakten einzubauen. Eine starke Bindung an einen starken Geist mag eine bessere Grundlage sein um der Unwägbarkeit und Veränderung zu begegnen, als die ursprünglich dafür von mir skizzierte Matrix.

Nun also vollkommen sicher in den Plänen legte ich diese dem Magistrat vor, doch dieser geblendete alte Narr [das verwendete Wort konnten wir nicht übersetzen, doch der Kontext gibt uns ziemlich sicher Recht], ist allein von der Furcht besessen die Kontrolle zu verlieren.

Er glaubt in jedem einen Anhänger von dunklen Kulten und glaubt nicht daran, dass wir einen Bund schmieden können, der halten kann. Lieber will er alles Potenzial vergehen lassen, als etwas zu wagen, das den Streit hier weiter vertiefen könnte. Er war schon immer so furchtsam, aber seit herauskam, dass Richterin Lirana dem Kult angehörte, sieht er in jedem Antlitz einen Verschwörer.

Wie bitter ist doch eine Welt in der das Dunkle mehr gefürchtet wird, als das Licht geliebt!

Oh, die Dinge die wir erschaffen könnten an einem Ort wie diesem!

Ich bin sicher der Magistrat wird meine Pläne nicht einmal zum Königshofe weiter leiten, damit von vernünftigen Leuten darüber gesprochen werden kann. Ich weiß, dass der gute König das dunkle bannen will, aber ich bin mir auch sicher, dass er die Vernunft und Umsicht hinter unseren Plänen verstehen wird.

Ich hatte die Hoffnung du könntest vielleicht an passender Stelle noch einmal meine Stimme sein. Wenn nicht, dann fürchte ich, wird vieles hier unter Steinen begraben und niemals das Tageslicht erblicken, weil vor dem Schrecken der Handlungen weniger, das Gute das dahinter verborgen liegt vergessen wird.  Und nun genug Wehleid von mir. Grüße mit Amaris und deine Mutter. Ich fürchte du wirst mich schon alsbald wiedersehen, wenn meine Arbeit hier vorbei ist.

Nima