Athyria

Rituale


Spielwelt(en):Athyria
Urheber:innen: Max Engert, Ludmilla Reimer
Mitwirkende:Benny
Jahr:2021

Was ist ein Ritual?

Ein Ritual ist eine gemeinsame Handlung von mehreren Personen um eine Wirkung zu erzielen. Hierbei sind dem Effekt theoretisch keine Grenzen gesetzt.

Bedingungen, die für ein erfolgreiches Ritual erfüllt sein müssen:

Verbindung zwischen den Teilnehmenden aufbauen

Um ein Ritual erfolgreich durchzuführen, müssen alle Ritualteilnehmenden einen Teil ihrer Willenskraft auf dasselbe Ziel richten. Um dies jedoch zu erreichen, reicht es dem normalen Anwender nicht, sich dies abstrakt vorzustellen, sondern es braucht ein gemeinsames, der Absicht entsprechendes Handeln. Hierbei hilft es, die Teilnehmenden durch eine Abgrenzung nach außen zu definieren (Ritualkreis).

Ungebundene Urkraft aufbringen

Die Umgebung des Ritualortes muss mit ungebundener Urkraft angereichert werden, um diese dann nutzen zu können. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Durch Handlungen der Teilnehmenden wird ungebundene Urkraft frei.
  • Gebundene Urkraft wird in ungebundene Urkraft umgewandelt.
  • Künstliche Energiespeicher werden geleert/genutzt.
  • Der Ort ist bereits mit ungebundener Urkraft angereichert.

Wirkung beschreiben

Hierfür braucht es einen symbolischen Akt. Dieser repräsentiert die gewünschte Wirkung des Rituals im Kleinen, was dann dazu führt, dass die gemeinsam aufgebrachte Willenskraft der Ritualteilnehmenden die in der Umgebung befindlichen ungebundene Urkraft zum gewünschten Effekt zusammensetzt.

Was bedeutet es:

Ritualteilnehmend zu sein:

Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Die einfachste ist es einfach nur Urkraft zu geben. Um diese Rolle einzunehmen, muss man einfach nur Dinge tun, die zur entsprechenden Urkaft passen (vergleiche Aspekte der Ewigen). Die andere Möglichkeit ist es, zum Kreis der Ritualisten zu gehören. Hierzu muss man in den Ablauf des Rituals aktiv eingebunden sein, wissen, was geplant ist, und am “symbolischen Akt” beteiligt sein. Es ist möglich, auch beide Rollen einzunehmen. Dies wird vor allem bei kleineren Ritualen der Fall sein.

Einen “symbolischen Akt” durchzuführen:

Der symbolische Akt steht für den Effekt, der erzielt werden soll. Er muss eine Ähnlichkeit zum gewünschten Effekt aufweisen. Je ähnlicher der dargestellte Effekt dem gewünschten Effekt ist, desto besser gelingt das Ritual. Dabei ist es grundsätzlich möglich, dass die Teilnehmenden den Effekt ohne Hilfsmittel darstellen, besser ist es jedoch, Gegenstände mit Symbolcharakter einzusetzen. Hierdurch wird der Bezug zum gewünschten Effekt intensiviert.

Gemeinsam, dem Willen entsprechend zu handeln:

Alle Teilnehmenden, die ihren Willen in das Ritual einbringen wollen, müssen am symbolischen Akt beteiligt sein. Nur herumstehen hilft nicht, jeder muss etwas tun. Die Handlungen der Ritualisten müssen aufeinander Bezug nehmen, egal ob dies gleichzeitig oder nacheinander passiert. Je enger dieser Bezug ist bzw. je besser die Handlungen der Ritualisten aufeinander abgestimmt sind, desto höher sind die Erfolgsaussichten. In anderen Worten: ein gut koordiniertes und flüssig laufendes Ritual funktioniert besser als ein Ritual, bei dem jeder Schritt stockt oder den Teilnehmenden unklar ist, was zu tun ist. Auch spontane Rituale können dabei gut koordiniert sein, man muss nicht alles durchplanen.

Was bedeutet das Im Sinne der Aspekte des Seins:

Der Wille aller Ritualisten beeinflusst die ungebundene Urkraft in einer gemeinsamen Willensanstrengung. Dies bedeutet nicht, dass sich die einzelnen Willen miteinander verbinden, sondern jeder Wille seinen Teil zum Ergebnis beiträgt. Hierbei ist das gemeinsame Handeln wichtig, um die einzelnen Willensanstrengungen zum gewünschten Ergebnis zu verbinden.

Dabei wird Willenskraft und Urkraft auch nicht in einer Person gebündelt oder zwischengespeichert, sondern die freigesetzte Urkraft wird außerhalb der Personen durch den rituellen Akt mittels der aufgewandten Willenskraft angeordnet.

Ein Zwischenspeichern der Urkraft und der Willenskraft ist im Sinne der Zweckgebundenen Urkraft möglich, ist dann jedoch ein Teil des Effekts des Rituals und nicht der Durchführung. Eine Verbindung der Ritualteilnehmenden findet nicht statt.