Athyria

Respawn

Spielwelt(en):Athyria
Urheber:innen:Wolfgang Weber, Sandra Schulz, Christian Wagner
Mitwirkende:Piedel, Stefan, Max
Jahr:2022

Athyria ist als Kinderstube und Ausbildungsplatz für die jungen Ewigen gedacht. Zu diesem Zweck wurde der Welt eine feste Menge Lebenszeit mitgegeben. Die Wesen Athyrias bekommen bei Geburt oder bei dem Akt, in dem sie von Besuchern zu Athyriern werden, einen Anteil dieser Lebenszeit zugeordnet. Der Sinn dahinter ist, dass sie diese Zeit im Sinne des Existenzzwecks der Welt verleben. Wird ein Wesen nun vorzeitig zu Tode gebracht, so kann es diesen Zweck nicht mehr erfüllen.

Die Wiederbelebung von Wesen, die ihre Lebenszeit noch nicht verlebt haben, ist also prinzipiell im Sinne des Zweckes Athyrias.

Voraussetzungen für eine Wiederbelebung:

  • Die Lebenszeit des Wesens ist noch nicht abgelaufen
  • Der Seelenkern ist noch nicht in die Urseele zurückgekehrt
  • Eine ausreichende Menge Willenskraft wird aufgebracht, um die Handlung der Wiederbelebung zu vollziehen.
  • Eine ausreichende Menge freier Urkräfte wird zur Verfügung gestellt.
  • Das Wissen darum, wie man eine Wiederbelebung durchführt, muß vorhanden sein.
  • Nach (oder kurz vor) dem Tod wurde ein Totenritual für und mit dem Körper des Wesens abgehalten. Dieses Totenritual wurde so modifiziert dass es KEINEN Seelenboten ruft und das Land zwar veranlasst wird den (toten) Körper aufzunehmen, ihn jedoch nicht vergehen zu lassen sondern für die Wiederbelebung vorzuhalten. Willens- und Urkräfte zur Wiederherstellung eines beschädigten Körpers kommen dabei nicht aus dem Totenritual sondern aus dem Wiederbelebungsritual.

Wiederbelebung ganzer Truppenteile mit Hilfe eines Rhiannonsplitters:

(Diesen Mechanismus verwenden die NSC Bösewichte)

Die Dynastieherrscher wie z.B. beim Basaltlotus, sind dazu übergegangen ihre Heere als Verbrauchsgut anzusehen, dass man nach dem Tod zurückholt. Diese Praxis wirkt sich ausgesprochen negativ auf Verstand und Seele der unfreiwillig Wiedererweckten aus. Auch werden sie bei wiederholten Wiederbelebungen immer desorientierter. Die Dynastiehersrcher sind nicht notwendigerweise selbst vor Ort, jedoch benötigt eine solcherart durchgeführte Massenwiederbelebung stets einen an den Dynastieherrscher gebundenen Fokusplatz / Gegenstand oder eine Fokusperson, die als Ausführende für den Dynastieherrscher fungiert.

Vor einer Schlacht wird ein abgewandeltes Totenritual auf die noch lebenden Truppen, die es  zu verheizen gilt, gewirkt.

Die Abwandlung bewirkt, dass die Körper nach dem Tod vom Boden aufgenommen werden, aber nicht in der Erde vergehen, sondern zum Dynastieherrscher oder dem jeweiligen Beauftragten zurückkehren, um dort als geschlossene Armee für die Vollendung der Wiederbelebung zur Verfügung zu stehen.

Da diese abgewandelten Rituale auf ganze Heere wirken, verbrauchen sie ungleich mehr Urkraft und Willenskraft als eine einzelne Wiedererweckung.

Die große Menge an Urkräften wird durch die Rhiannonsplitter der Dynastieherrscher zur Verfügung gestellt. Dies kann auch indirekt erfolgen, da die Dynastieherrscher Möglichkeiten haben können, die Urkräfte ihren Beauftragten zur Verfügung zu stellen, ohne dass der Splitter selbst vor Ort sein muß.

Die große Menge an Willenskraft kommt aus dem Raubbau, den die Fokusperson an der eigenen Willenskraft und damit Lebenszeit betreibt. Jede solche Wiederbelebung ist also ein Heldenmoment. Durch die Bindung an den Dynastieherrscher steuert selbiger einen Teil der Willenskraft bei und  durchlebt dann dabei ebenfalls einen kleinen Heldenmoment. Er wird also durch Wiederbelebungen in seinem Auftrag ebenfalls geschwächt.

(Dies hat den Nebeneffekt, dass der Kampf gegen die Armeen der Dynastieherrscher deren Ritualisten und im Endeffekt sie selbst über die Zeit schwächt und man als SC auf diese Weise auch diese übermächtigen Gegner über kurz oder lang vernichten kann.)

Ablauf der Wiederbelebung ohne Rhianonsplitter:

Stirbt ein Wesen in Athyria, so gibt es die Möglichkeit, dass der Körper recht schnell vom Land aufgenommen wird und darin vergeht. (Im Boden versinken, von Raubtieren gefressen, in Flammen aufgehen etc. In unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich) Dieses Totenritual kulturspezifisch, aber ist relativ einfach und erfordert keinen großen Aufwand. Quasi jedes Wesen kann es erlernen. Ohne das Totenritual verwest der Körper analog zu denen unbeseelter Tiere.

Ein solches Totenritual kann es auch in dergestalt abgewandelter Form geben, dass es das tote Wesen auf eine Wiederbelebung vorbereitet.

Danach kann bis zum nächsten Sonnenaufgang das Wiedererweckungsritual durchgeführt werden. Dieses ist prinzipiell nach der Weltenmechanik Rituale gestaltet, es gibt jedoch ein paar spezielle Einschränkungen:

OT Überlegungen:

Um die Wiederbelebung nicht zu inflationär vorkommen zu lassen, braucht es eine OT Ressource, die dafür verwendet wird. Diese Ressource ist Spielzeit derer, die eine Spielfigur wiederbeleben wollen. Daher gibt es folgende OT Randbedingungen für das Ritual:

In einem solchen Ritual kann nur ein Wesen wiederbelebt werden.

Mindestpersonenzahl 5

Ritualzeit ohne Vorbereitung: Minimum 30 Minuten

Gesamtspieleinsatz für das Ritual ohne Vorbereitung: 25 Spielendenstunden.

Das heißt 25 Personen werden 1 Stunde brauchen, oder 50 Personen eine halbe Stunde oder 5 Personen 5 Stunden. Weniger als 5 Personen können das Ritual nicht durchführen, mehr als 50 Personen bringen keinen Zeitgewinn.

Auf kleinen Veranstaltungen kann Ritualzeit und Personenzahl nach Ermessen der Spielleitung angepasst werden.

Das Ritual ist nach der Weltenmechanik Rituale gestaltet.